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Dr. Antonia Baitz & Kollegen
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Eine Zahnfleischentzündung sollten Sie ernst nehmen!


Zu einem gesunden Zahn gehört gesundes Zahnfleisch. Es hält den Zahn in seiner Verankerung - dem sogenannten Zahnbett. Aber das Zahnfleisch kann sich leicht entzünden. Schuld sind Keime und Bakterien in den Zahnbelägen. Diese Erkrankung läuft zunächst schmerzfrei ab, so dass viele Menschen auf die ersten Anzeichen gar nicht reagieren. Am Anfang ist das Zahnfleisch nur leicht gerötet. Im weiteren Verlauf können sich die Bakterien in die Tiefe vorarbeiten. Das Zahnfleisch zieht sich zurück, die Zahnhälse werden immer länger und der Knochen kann abgebaut werden. Dann ist der Zahnhalteapparat erkrankt, was als Parodontitis bzw. Parodontose bezeichnet wird. Im schlimmsten Fall lockern sich gesunde Zähne und können nicht mehr gerettet werden. Statistische Untersuchungen belegen, dass schon vom 40sten Lebensjahr an mehr Zähne durch Parodontitis als durch Karies verloren gehen.

Zahnarztpraxis

Parodontose sanft behandeln


Die Behandlung von Zahnfleischentzündungen und Parodontitis ist einer der Schwerpunkte unserer Zahnarztpraxis. Wenn wir eine Entzündung rechtzeitig diagnostizieren und behandeln, können wir oft verhindern, dass daraus eine chronische Parodontitis wird. Eine fachgerechte Behandlung trägt dazu bei, dass Ihre Zähne Ihnen langfristig erhalten bleiben. Gleichzeitig dient sie auch Ihrer Allgemeingesundheit: Bakterielle Infektionen an den Zähnen belasten den gesamten Organismus und erhöhen nachgewiesenermaßen das Risiko für Frühgeburten, Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose und Diabetes.

Bei diesen Symptomen sollten Sie in unsere Praxis kommen:

  • Rötung des Zahnfleisches
  • Schwellung des Zahnfleisches
  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
  • Zahnfleischrückgang

Individuell abgestimmte Therapien


  • Um zu beurteilen, wie weit fortgeschritten die Erkrankung bei Ihnen ist, messen wir mit einer speziellen Sonde den Parodontal Screening Index (PSI), ein Maß für die Knochenrückbildung am Zahn. Auch eine Röntgenaufnahme kann zeigen, ob die Entzündung den Kieferknochen schon erreicht hat.
  • Vom Ergebnis dieser Messung ist die individuelle Therapie abhängig. In jedem Fall werden wir versuchen, die Anzahl der schädlichen Bakterien deutlich zu reduzieren.
  • Im fortgeschrittenen Stadium führen wir auch mikrobiologische Speicheltests durch, damit wir die Keime ganz gezielt mit Antibiotika bekämpfen können.

Dauerhafte Verbesserungen mit regelmäßiger Nachsorge


Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die eine lebenslange Betreuung erfordert. Perfekte Mundhygiene, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Professionelle Zahnreinigungen sind notwendig, um den Therapieerfolg zu gewährleisten. Wer konsequent darauf achtet, hat gute Chancen auf eine dauerhafte Verbesserung.

Vorsorge kann Parodontitis verhindern

Um sich wirksam vor Parodontitis zu schützen, empfehlen wir die Professionelle Zahnreinigung (PZR). Zahnbeläge können sich so gar nicht erst festsetzen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Patienten, die regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen lassen, seltener an Parodontitis erkranken

Mit unserem Recall-System erinnern wir Sie gerne an Ihre Termine.

Dauerhafte Verbesserungen mit regelmäßiger Nachsorge

Zähne schützen in der Schwangerschaft


Zähne schützen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft wird das Zahnfleischgewebe stärker durchblutet. Das ergibt sich durch die hormonelle Umstellung. So können Bakterien leichter eindringen und eine Zahnfleischentzündung hervorrufen. Vor allem um den 5. und 8. Schwangerschaftsmonat besteht ein erhöhtes Risiko dafür. Wer schon vorher Zahnfleischprobleme hatte, ist besonders gefährdet. Durch konsequente Zahnpflege, regelmäßige Kontrollen und ein gezieltes Prophylaxe-Programm können Sie dafür sorgen, dass Ihr Zahnfleisch während der Schwangerschaft und auch nach der Geburt gesund bleibt. Gleichzeitig schützen Sie damit Ihren gesamten Körper.

Lesen Sie, warum eine Parodontitis den gesamten Organismus belastet und wodurch Sie besonders gefährdet sein könnten.

Auch eine Wurzelbehandlung dient dem Zahnerhalt


Früher mussten Zähne mit einer Entzündung im Zahninneren oft gezogen werden. Durch die Anwendung moderner Technik und verbesserte Verfahren sind die Chancen erheblich gestiegen, dass Zähne durch eine Wurzelbehandlung - die Endodontie - geheilt werden.

Für die Vermessung der fein verzweigten Kanäle in den Zahnwurzeln arbeiten wir mit einem elektrometrischen Verfahren. Auch gekrümmte Wurzelkanäle werden auf diese Weise perfekt abgebildet - wesentlich präziser als mit einer Röntgenaufnahme und zudem strahlungsfrei. Anschließend werden die Wurzelkanäle mit feinen Instrumenten und Spüllösungen sorgfältig gereinigt. Wir verwenden eine stark vergrößernde Lupenbrille, um auch die letzten Winkel zu erreichen. Wenn alle Bakterien entfernt sind, verschließen wir die Hohlräume mit biokompatiblem Füllmaterial. Anschließend kann der Zahn mit einer Krone weiterversorgt werden.

Auch eine Wurzelbehandlung dient dem Zahnerhalt